So manche/r innere/r Antreiber meint es sehr gut mit uns.
Kaum sind Erfolge zu verzeichnen - schon geht's weiter, um ja keine Zeit zu verlieren.
Kommt Dir bekannt vor?
So ging es mir letzte Woche. März und April bin ich sehr gewachsen. Ich bin mir dessen sehr wohl bewusst und auch über alle maßen dafür dankbar.
Gleichzeitig machte sich langsam etwas breit, das unruhig machte. Leise Zweifel, die aufkamen: "kann ich es halten?" Auch Gedanken wie "Jetzt nur nicht nachlassen ... tun! Weiter geht's!"
Es geht um die Ernte. Die Phase des Herbstes. Ein Einholen der Früchte. Genießen des Gewonnenen. Zu schnell wäre ich vorwärts-gerannt. Es geht auch darum, die Qualität des Weiblichen zu leben. Das Halten und Entstehen lassen. Kreativität zulassen. Raum geben.
Dem Sein, vertraue ich. Ich liebe Übungen, wo es darum geht, sich voll- und ganz fallen zu lassen. Ich weiß, dass auf die lange Sicht betrachtet, alles Sinn macht.
Aber mir selbst? Da zischt immer wieder etwas durch. Das ist für mich ein altes Muster. Das ich mittlerweile gelernt habe, willkommen zu heißen, um es auch wieder ziehen zu lassen. Und es wird immer leiser und leiser.
Ja, ich habe mir die Ernte erlaubt. Am Wochenende war ich auf einem online-Symposium über Chartes, habe Zeit im Wald verbracht und auch heute starte ich etwas später.
Vertrauen ins Sein? Vertrauen in sich selbst? Was würde sich in Deinem Leben ändern?
Schreibe mir gerne Deine Gedanken hierzu! Vielleicht direkt in den Kommentaren oder auch über office@karin-hohenegger.at
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